Hinterlandcamp bei Sabine und Holger – Atellier W3 in Weitau bei Griesstätt

An einem verlängerten Wochenende machten wir uns mit unserem Wohnmobil auf den Weg zu einer kleinen Auszeit. Unser Ziel stand fest: Von Freitag bis Montag wollten wir den Campingplatz „Lindlbauer“ in Inzell genießen. Da wir jedoch bereits am Donnerstag starten konnten, stellte sich die Frage, wo wir die Nacht von Donnerstag auf Freitag verbringen würden.
Auf der Suche nach einer besonderen Übernachtungsmöglichkeit stießen wir auf Hinterlandcamp – eine Plattform, über die Privatpersonen freie Stellplätze auf ihren Grundstücken anbieten. Schnell fanden wir einen Platz in der Nähe von Griesstätt und nahmen Kontakt mit dem Anbieter auf. Eine Entscheidung, die wir keine Sekunde bereut haben.
Am Donnerstagnachmittag kamen wir auf dem beeindruckend großen Anwesen an und wurden herzlich von Holger empfangen. Schon das erste Gespräch war von Beginn an sympathisch und offen – es entwickelte sich sofort ein richtig gutes, ehrliches Miteinander. Wir durften unser Wohnmobil im südlichen Teil der weitläufigen Wiese platzieren und fühlten uns augenblicklich willkommen.
Das Anwesen selbst war etwas ganz Besonderes: Holgers Frau Sabine ist Künstlerin, und auf dem gesamten Gelände waren ihre Skulpturen verteilt – jede für sich ein kleines Kunstwerk. Holger wiederum besitzt eine Schreinerei, in der er mit viel Leidenschaft Wohnmobile umbaut. Kreativität lag hier förmlich in der Luft.
Nachdem wir unser Wohnmobil abgestellt hatten, setzten wir uns bei einer Tasse Kaffee zusammen. Kurze Zeit später kam Sabine dazu und lud uns spontan für den Abend zu einem Lagerfeuer mit Wein ein. Diese Einladung empfanden wir als unglaublich herzlich und selbstverständlich nahmen wir sie gerne an.
Der Abend wurde zu einem echten Highlight: In gemütlicher Atmosphäre saßen wir gemeinsam am knisternden Feuer, erzählten uns spannende und persönliche Geschichten und lachten viel. Zwei weitere Damen, die ebenfalls einen Stellplatz bei Sabine und Holger angemietet hatten, gesellten sich dazu. Die Gespräche waren inspirierend, offen und einfach schön – ein Abend, der in Erinnerung bleibt.
Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem schnellen Frühstück auf den Weg Richtung Inzell. Leider konnten wir Sabine nicht mehr persönlich verabschieden, da sie bereits früh unterwegs war. Dennoch nahmen wir das Gefühl mit, einen ganz besonderen Ort und zwei wunderbare Menschen kennengelernt zu haben.
Eines ist sicher: Wir werden wiederkommen. Der Besuch bei Sabine und Holger war mehr als nur eine Zwischenübernachtung – es war eine bereichernde Begegnung und ein perfekter Auftakt für unser verlängertes Wochenende.
Link zu Sabine und Holger – „Hinterlandcamp“