Bereits am Mittwoch begannen die Vorbereitungen für unseren Pfingsttrip nach Albstadt auf die Schwäbische Alb. Mareike hatte noch Urlaub und holte kurz nach Mittag den Leo aus der Halle: Soll heißen Mareike wollte den Leo aus der Halle holen. Denn kurz vor Start zurück nach Garching stellte sie fest, dass der linke Vorderreifen nur noch gut 1 bar Luftdruck hatte. Bei genauerem Hinschauen stellte Mareike dann fest, dass sich eine fette Schraube in die Lauffläche des Reifens gebohrt hatte. Das war es dann mit dem Trip mit unserem Leo, dachten wir zuerst. Nachdem sich Mareike beim Vermieter der Halle nach einem Reifenhändler erkundigt hatte, gab dieser den Tipp doch die neue KFZ-Werkstatt in 300 Meter Entfernung zur Halle aufzusuchen. Diese nahm den „Auftrag“ zur Reparatur des Reifens sofort an, nachdem Mareike mit dem Chef der Werkstatt telefoniert hatte. Am nächsten Morgen um halb zehn war der Reifen bereits geflickt und wir konnten mit Leo Richtung Albstadt aufbrechen.
Nach ereignisloser Fahrt kamen wir kurz nach eins am Campingplatz Sonnencamping an. Blöd war jetzt nur, dass die Rezeption erst um 15 Uhr wieder öffnete. Also harrten wir der Dinge, schauten uns den Platz an und warteten bis um 15 Uhr eine freundliche Mitarbeiterin uns den Platz 21 zuteilte. Wir hätten zwar gerne einen anderen Stellplatz ausgesucht, der Campingplatz war aber über Pfingsten bereits komplett ausgebucht. Logisch.
Wir konnten lediglich mit Platz 24 gegenüber tauschen, dieser ermöglichte eine bequeme Ausfahrt aus dem Platz.
Am Donnerstag und Freitag bis Mittag war der Platz noch wie ausgestorben, danach rollte die Camperwelle an, im Nu war der Platz so gut wie voll belegt. Mit Hund, Kinder und mehr und weniger sympathischen „Nachbarn“. Wie halt überall.
Trotzdem gefiel es uns nach anfänglichem „Fremdeln“ auf dem Platz. Am Freitag blieben wir noch auf dem Platz, Christof war mit der mobilen Arbeit beschäftigt, Mareike bekam beim hiesigen Friseur noch einen Termin.
Am Samstag fuhren wir dann die Rebi-Tour, die zunächst mit einem sehr steilen Anstieg begann, dann über Wiesen und Forstwege und sogar entlang einiger S0/S1-Trails führte.
Charakteristisch für die Alb ist das ständige Auf- und Ab, was die Strecken doch etwas anspruchsvoller oder besser gesagt anstrengender macht.
Die Kombination der Touren und dem gemütlichen Verweilen vor dem Leo macht das Campen aus.
Am Sonntag machte sich Mareike auf eine ausgedehntere Tour über Messtetten. Christof plagten Bauchschmerzen, deshalb blieb er besser in der Nähe des Camping-Platzes. Trotzdem radelte er in den Stadtteil Lautlingen auf die längste Textilbetonbrücke der Welt. Eine Brücke ohne Stahlbeton mit einer Lebensdauer von ca. 80 Jahren. Ein Unikat in dieser Ausdehnung.
Der Abend verlief gemütlich bei Pizzen vom Platz und für Christof zusätzlich ein paar Bierle.
Am Pfingstmontag starteten wir bereits relativ früh nach Kißlegg mit einem Kurzbesuch bei Christof’s Mutter im Seniorenzentrum.
Wir wollten relativ zeitig wieder in Garching ankommen, wir mussten zuerst ja noch Leo in die Halle bringen. Am Dienstag steht der Alltag wieder an.
Schön war es, wir freuen uns auf unseren Sommerurlaub, der wahrscheinlich im Juni ansteht. Wir rätseln noch, aber vielleicht verschlägt es uns an den Vierwaldstätter See. Mal schauen.