Nach dem Termin zum Einbau des Auszugssystems am Donnerstag fuhren wir den Parkplatz des Biergartens in Garching an, auf dem ich die Nacht auf Freitag (alleine) verbrachte. Denn wir hatten für das kommende Wochenende eine Ausfahrt geplant, wussten allerdings nicht, in welche Richtung es uns ziehen soll. Bei den Ausfahrten mit dem Strawanzer haben wir aktuell das Problem, dass wir nicht so recht wissen, wo wir Frischwasser tanken können.
Da Christof wegen der gewaschenen Wäsche bei seiner Mutter vorbeischauen wollte und wir der Meinung waren, am Stellplatz Kißlegg ruhig stehen zu können, entschieden wir uns nochmals nach Kißlegg zu fahren. Außerdem wollten wir dort auf jeden Fall Frischwasser tanken. Wir erreichten gegen halb elf den Stellplatz und bereiteten den Albfilter für die Wasserbetankung vor. Ich fuhr das Auto zur Tankstelle und stellten dann ziemlich schnell fest, dass das Wasser entweder abgedreht oder der Automat defekt war. Christof versuchte vergebens die Verantwortlichen telefonisch zu erreichen. Ein Mitarbeiter der Johanniter, die Station, die nebenan liegt, konnte erfolgreich einen Mitarbeiter der Stadt kontaktieren, der eine Behebung des Problems noch am Nachmittag versprach. Leider warteten wir vergebens… es hat sich bis zum Morgen des nächsten Tages niemand gemeldet. Wir überlegten hin und her, ob wir jetzt zurück nach Garching fahren sollten oder das gute Wetter nutzen und den Trip bis Dienstag verlängern sollten. Aufgrund der guten Wettervorhersagen entschieden wir uns für die Verlängerung … was die richtige Wahl war. Das Ziel fiel spontan auf den Campingplatz Königsdorf am Bibisee. Wir fuhren um neun in Kißlegg los und standen nach gut zwei Stunden auf dem Platz mit der Nummer 164 am Campingplatz. Dort tankten wir endlich Wasser, richteten uns ein und nahmen das längst fällige Frühstück zu uns. Anschließend radelten wir zum nahe gelegenen Netto nach Geretsried und besorgten das Essen für die bevorstehenden Tage. Am Abend kochte ich Käsespätzle, die mir meiner Meinung nach nicht so gerieten… dem Christof hat es geschmeckt. Der Sonntag verlief sehr gemütlich, Christof saß vorm Strawanzer im Liegestuhl, genoß die Frühjahrsonne und ich fuhr eine kleine Runde mit dem MTB.
Später zauberte ich für Christof Nudeln mit Pesto, was richtig lecker war… dafür durfte Christof das Geschirr spülen. Am Montag war ich im Homeoffice und saß die meiste Zeit vor dem Rechner. Über die Mittagszeit radelten wir für ein paar Besorgungen fix nach Geretsried, was zwischendrin richtig gut tat. Da sich die Temperaturen noch immer nicht im zweistelligen Bereich bewegten, machten wir es uns zum Abend hin im Auto gemütlich und genossen den vorerst letzten Abend im Strawanzer. Am Dienstag morgen herrschte schon früh Aufbruchstimmung, denn es war für halb zwölf ein Meeting angesetzt, an dem ich von zuhause aus teilnehmen wollte. Fix war alles zusammengeräumt und so starteten wir pünktlich um 9 Uhr, nachdem wir bezahlt haben und waren gegen elf in Notzing und demnach um halb zwölf in Garching.