Ich bin das erste Mal alleine unterwegs – Sauna in Bad Aibling danach Traum-Blick auf die Kampenwand

Genau das war der Plan… Christof geht arbeiten und ich genieße mein Leben beim Camping und suche mir dabei den ein oder anderen Trail Biken. Und vielleicht ist dann auch mal Zeit für den ein oder anderen Saunabesuch…
Für eine ausgiebige Biketour ist es aktuell noch zu kalt, für Sauna hingegen ist das Wetter perfekt.
Am Donnerstag nach Faschingsdienstag besuchten wir traditionell die Free in München. Während des Hinwegs schien die Sonne, auf dem Weg nach Haus stapften wie schon durch den Schnee. Es schneite bis in die Morgenstunde und so lagen am Freitag in der Früh gut 25 cm Neuschnee… super und wir hatten Termin bei Thomas in Deiningen. Grundsätzlich kein Problem, allerdings ist beim Ausfahren des Strawanzers von der Garage eine sehr steile und holperige Rampe zu bewältigen.
Als wir zur Hallo kamen, sind wir erst mal richtig erschrocken, denn es war überhaupt nichts geräumt und ich bin fast schon mit dem Caddy steckengeblieben. So haben wir angefangen mit Schaufeln den Weg vom Schnee frei zu räumen, nach gut 10 Min, kam jedoch Unterstützung. Ein Bauer, der von Christian beauftragt wurde, hatte in NullKommaNIx mit seinem Traktor den Weg geräumt. Leider war die Auffahrt dennoch rutschig gewesen und so konnte ich die Rampe erst im dritten Versuch bewältigen.
Die Aktion war gar nicht so easy… deswegen war ich total froh, als ich mit dem Auto oben im Hof stand.
Der Termin bei Thomas verlief gut, es ging darum, dass die abnehmbare Anhängerkupplung durch eine starre ersetzt werden muss. Thomas wird den Umbau vornehmen.
Wir verbrachten noch eine Nacht in Deiningen und fuhren am Samstag gegen Mittag wieder zurück zum Campus nach Garching. Unserer Meinung nach stand der Strawanzer vor der LMU Physik perfekt.
Am Sonntag ging es nun für mich zur ersten Ausfahrt, auf der ich alleine unterwegs sein werde. Irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl, das aber fix verflog, als ich meinen Van erfolgreich am Stellplatz in Bad Aibling abgestellt hatte. Es war nicht sehr viel los, daher verbrachte ich auch eine sehr ruhige Nacht. Am Montag Vormittag packte ich meine Tasche für die Sauna und genoß gemütlich die Zeit in der Therme bei ordentlichen und heißen Aufgüssen. Es war herrlich…
Am Dienstag fuhr ich weiter nach Aschau und fuhr dort den Stellplatz „Wohnmobilpark Alpen Camping“ an. Neben mir war noch ein älterer Herr mit seiner Hündin auf dem Stellplatz. So hatte ich frei Platzwahl und entschied mich für die vordere rechte Ecke, die laut Aussage des Platzbegreibers die Schönste ist. Dem ist auch tatsächlich so, wenn allerdings am Abend die Fußballer zum Training kommen, ist Vorsicht geboten. Denn schnell wird das Auto zu deren Zielscheibe, die Stellplätze sind lediglich 3 Meter vom Spielfeldrand entfernt. Als ich ankam, regnete es noch bissl, aber das Wetter sollte schon am nächsten Tag besser werden.
Dem war auch so, es war supersonnig und die Temperaturen luden zum Ausräumen der Stühle ein…
Ich fühlte mich so sehr wohl und genoß die Zeit in vollen Zügen. Selbst die Gegebenheit, dass die Kamera an der Schranke mein Kennzeichen nicht erkannte und ich deswegen nicht ausfahren konnte, ließ mich mich völlig kalt. Am Mittwoch war ich mit dem Radl um Aschau unterwegs und am Donnerstag radelte ich nach Prien. Die Luft war noch etwas kühl, die Sonnenstrahlen wärmten allerdings schon so sehr, dass das Radeln richtig Spaß machte.
Meine begeisternde Worte beim Telefonat mit Christof mussten wohl so sehr ansteckend gewesen sein, dass sich er spontan dazu entschied, am Freitag zu mir zu kommen. Das war schön…
Am Samstag radelten wir nochmals gemeinsam nach Prien an die Bootsanlegestelle des Chiemsees. Leider lag die „Edeltraud“ nicht am Hafen und so fuhren wir über den Ortskern zurück nach Aschau.
Wegen der Kennzeichenkennungsproblematik mussten wir den Platz verlassen, solange der Platzwart anwesend war, deswegen verließen wir am Sonntag kurz nach neun Aschau und fuhren gemütlich zurück nach Garching.