Unsere Erfahrung mit dem Einbau einer Alarmanlage ins Wohnmobil
Manchmal führen Erlebnisse auf Reisen nicht nur zu schönen Erinnerungen, sondern auch zu wichtigen Erkenntnissen. Eine solche Erfahrung haben wir leider bereits vor Reisebeginn machen müssen.
Auf der Suche nach mehr Sicherheit für unser Wohnmobil entschieden wir uns für den Einbau einer Alarmanlage vom Typ Thitronik. Beauftragt haben wir dafür eine Firma aus München, Johann Daibler. In der Phase vor dem Einbau verlief zunächst alles problemlos: telefonisch war die Firma gut erreichbar und wir hatten ein gutes Gefühl.
Dieses Gefühl sollte sich jedoch schnell ändern. Erst deutlich später erfuhren wir, dass beim Einbau offenbar veraltete Komponenten verwendet worden waren. Noch schwerer wog für uns aber, dass wir nach dem Einbau keinerlei Kontakt mehr herstellen konnten. Weder wurden unsere Anrufe entgegengenommen, noch erhielten wir Antworten auf mehrere E-Mails. Für uns als Kunden war das äußerst enttäuschend und verunsichernd.
Da wir Hilfe brauchten, wandten wir uns direkt an den Hersteller Thitronik in Eckernförde. Dort nahm man sich unseres Problems an und nannte uns einen regionalen Fachpartner: die Firma Kohnle in Welzheim – ein Ein-Mann-Betrieb, wie wir erfuhren.
Zu unserer positiven Überraschung bekamen wir sehr schnell einen Termin: am 10. Juli um 17 Uhr. Herr Kohnle nahm sich fast drei Stunden Zeit, um die Alarmanlage genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellte er fest, dass der vorherige Einbau aus seiner Sicht erhebliche Mängel aufwies und wichtige Punkte nicht berücksichtigt worden waren. Er kontaktierte daraufhin sogar direkt den Hersteller, um den Fall zu schildern und eine Beschwerde weiterzugeben.
Besonders positiv fanden wir, dass Herr Kohnle uns zusicherte, sich dafür einzusetzen, dass wir von Thitronik möglicherweise einen kostenlosen Ersatz für die veraltete Wipro 3 erhalten könnten. Dieses Engagement und die offene Kommunikation taten nach den vorherigen Erfahrungen einfach gut.
Ziemlich ernüchtert von den ursprünglichen Vorkommnissen, aber erleichtert über die kompetente Hilfe, verließen wir Welzheim etwa drei Stunden später. Den Abend ließen wir auf dem Stellplatz der Stadt Welzheim ausklingen. Der Platz liegt ruhig an einem Park, bietet vier großzügige Stellplätze und kostet 10 Euro pro Nacht, zahlbar bequem über die Parkster‑App – ein kleiner, angenehmer Lichtblick nach einem turbulenten Tag.
Am nächsten Tag fuhren wir für eine Nacht zum Campingplatz Hirtenteich bei Lauterbach (hinter Aalen).
Eigentlich wollten wir zwei Nächte bleiben, allerdings war Mel und Lulla in Deiningen und die wollten uns gerne sehen. Daher brachen wir ab und machten uns auf nach Deiningen.