Manchmal beginnt eine neue Reise nicht auf der Straße, sondern im Kopf. Genau so war es bei mir. Ich liebe unseren Etrusco 7400 – und für Urlaube zu zweit ist er perfekt. Großzügig, gemütlich, stabil. Aber irgendwann wuchs in mir der Wunsch nach etwas Kleinerem: einem Fahrzeug, mit dem ich auch allein spontan losfahren kann, ohne große Planung, ohne Aufwand. Ein Kastenwagen mit 5,40 m sollte es werden – kompakt, flexibel und ideal für Solo-Abenteuer. Was dann folgte, waren Wochen voller Recherchen. Ich verbrachte zahllose Stunden auf den Webseiten verschiedenster Wohnmobilhersteller, verglich Grundrisse, prüfte Ausstattungsvarianten und las mich tief in die Technik ein. Es ging so weit, dass ich irgendwann selbst lachen musste: Zu diesem Zeitpunkt hätte ich problemlos als Wohnmobilverkäuferin arbeiten können. Ich kannte Modelle, Maßen, Varianten und sogar die Bezeichnungen auswendig. Ein einziger Blick auf einen Kastenwagen genügte, und ich konnte sagen, um welches Modell es sich handelte und welche Ausstattung vermutlich verbaut war. Mein erster Favorit war der „Pössl Summit Shine 540 DB“. Kurz vor Weihnachten bekam ich ein Angebot vom „Freistaat Sulzemoos“ – ich schlug ziemlich unüberlegt zu. Eigentlich hätte ich glücklich sein müssen. Doch da war ein Gefühl, das sich nicht abschütteln ließ. Es fühlte sich einfach nicht richtig an, kein Kribbeln, keine Vorfreude, tatsächlich nur Zweifel. Also hörte ich auf mein Bauchgefühl und stornierte den Kaufvertrag. Die Suche begann erneut – und diesmal ohne klare Richtung. Ich wusste nicht einmal genau, welches Fabrikat es am Ende werden sollte. Und dann, eines Abends, stieß ich eher zufällig wieder auf die Homepage von Etrusco. Wir hatten ja bereits einen – und plötzlich fragte ich mich: Warum eigentlich nicht wieder Etrusco? Eher durch Zufall entdeckte ich auf den Seiten bei „Autohaus Monteleone“ die neue Serie „Iconic Line“. Modern, stilvoll, genau nach meinem Gusto… der Funke sprühte sofort. Ich informierte mich weiter, las technische Details, sah mir Videos an und wusste schnell: Das könnte er sein.Von diesem Moment an suchte ich nur noch nach dem „Etrusco CV 540 DB“. Schließlich fand ich ein Fahrzeug, das in Frage kam, und vereinbarte einen Termin beim „Autohaus Monteleone“ in Hebertsfelden – einem Fiat Professional Händler, bei dem wir auch unser großes Wohnmobil warten lassen. Das gab mir tatsächlich ein gutes Gefühl. Der Wagen gefiel mir eigentlic, aber je länger ich im Innenraum saß, merkte ich, dass der 5,40er definitiv zu klein sein wird. Der Tisch, das Bad, der Wohnbereich – alles wirkte enger, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte mich darin frei bewegen können, auch wenn ich allein unterwegs bin. Also ließen wir uns ein 6‑Meter‑Modell anbieten. Und plötzlich war alles klar. Der Raum, das Gefühl, die Aufteilung – genau das war es. Die Entscheidung fiel leichter, als ich erwartet hatte. Nach einem ausführlichen Gespräch über mögliche Umbauten nahmen wir uns zwei Tage Bedenkzeit. Doch eigentlich stand der Entschluss schon fest. Und so entschieden wir uns voller Überzeugung und einem richtig guten Gefühl – für mein neues Traumauto. Der Weg dahin war lang, voller Vergleiche, Überraschungen und Entscheidungen. Aber am Ende hat alles genau so sein müssen. Denn jetzt weiß ich: Ich habe nicht nur ein Fahrzeug gefunden – ich habe mein perfektes kleines Freiheitsmobil entdeckt.